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Macher aus DresdenSpur 1-Music |
°spezialMacher aus DresdenSpur 1-Music
Auf einen Blick
Mit Spur 1-Music verbindet uns eine lange und intensive Freundschaft, die die Dresdner Subkultur prägte. Die Mannschaft um Thomas Bröse hat in den letzten 10 Jahren unverkennbar in Dresden Zeichen gesetzt und bei banq.de besonderen Respekt verdient, das sie all die Jahre nie von ihrem Anspruch, die Sache in erster Linie nicht für sich, sondern für die Stadt, in der sie leben, zu machen, abgekommen sind.
Was? Echt? 10 Jahre schon? Nach der Entdeckung von Konrad Kuechenmeister wurde das Label „Spur1-Music“ gegründet und die Welt seitdem mit erstklassigen Alben versorgt. Nach anfänglich einigen wenigen Veranstaltungen (damals mit den „Just Breaks“ noch ausschließlich im Genre der NuSkoolbreaks) wurden es mit der Zeit immer mehr: zu Anfang stand die Beteiligung bei der „Dresden Unighted“, zu der sich alle Dresdner Partymacher in einer Location zusammengetan haben. Anschließend kam irgendwann auch der (mitterweile zurecht) vielgerühmte „tuNesday“ im Bärenzwinger dazu, bevor dann 2006 der Puschkin Club eröffnete und mit György de Val und DD_Dubster zwei der Spur1-Jungs das Booking für diesen (damals wahnsinnig geilen) Laden übernahmen. Für diese Ära wegweisend waren Shows mit Modeselektor, Al-Haca, Jahcoozi, Zion Train, Apparat und vielen, vielen mehr. Seit 2009 und dem Besitzerwechsel sind die Jungs nicht mehr dort aktiv, doch ihre Veranstaltungen haben in der GrooveStation, dem SektorEvolution und dem Sabotage längst eine neue Heimat gefunden. Mit ihrem diversen Veranstaltungskonzepten wie der „Just Breaks“, der „SmoothGroove“, der „Subsonic Night“, der „db-session“ und vielen anderen mehr stehen sie stellvertretend für die mannigfaltigen musikalischen Einflüsse, die Dresdens Szene so einzigartig macht. Pünktlich zum 10-jährigen Bestehen wird auch die Webseite mit einem einzigartigen neuen Design veröffentlicht. Doch jetzt einige Worte zu den Künstlern, die spielen werden:
“Symbiz Sound is Future Dancehall” at it`s best!
Ausschließlich auf eigenen Produktionen basierend, gesteuert von einem selbstgebauten Controller aus und ergänzt durch Live Entertainment am Mic, übertragen die Shows von Symbiz die Energie der Soundsystem Kultur in einen globalisierten, elektronischen Clubkontext. Und das kommt an! Neben unzähligen Shows in Europa (Fusion, Juicy Beats, Uprising Festival, Manchester, Barcelona), gab es bereits erfolgreiche Gastspiele u.a. in Südamerika, Indien, dem Nahen Osten und Russland. Gerade ist mit „The Downfall“ eines ihrer Videos für eine Preis bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen nominiert, während das letzte Granaten-Video zu „who cares“ immer noch in heavy rotation läuft und mittlerweile auf straffe 167.000 Klicks bei YouTube verweisen kann. Momentan wird das demnächst erscheinende Debüt-Album noch gemastert und man darf (wie immer bei den Jungs) auf eine derbe Überraschung gespannt sein. Bis zum Release hier schon die erste Single „Soldierlettes feat. Etzia“. Symbiz kollaborieren auf ihrer immer währenden Suche nach frischen Inspirationen mit einer Vielzahl an internationalen Künstlern, wie Zhi MC – dessen stimmgewaltige Performance die aktuellen Live-Shows unterstützt. Im Frühjahr 2013 erscheint das Debütalbum auf Rootdown Music – DEM deutschen Reggae/ Dancehall-Label und die neuen Songs werden natürlich auf den Club- und Festivalshows live präsentiert. Abrissgarantie!! Mit Tuffist aus Brooklyn ist einer der Gründer von Chopstick Dubplate und „sound warrior“ der ersten Stunde dabei. Seine Produktionen haben Dubwise Drum`nBass und RaggaJungle maßgeblich beeinflusst: stellvertretend sollen hier „nur“ Tunes wie „Born Inna Babylon“, „Jah Army“ und DAS Anthem der RaggaJungle-Szene „One Sound“ genannt werden. Seine DJ-Performances auf Festivals wie dem Outlook, Shambala oder der BoomTownFair sind immer noch in aller Munde. Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung als DJ und Produzent reicht sein musikalischer Horizont weit über HipHop, Jungle, Dubwise Drum`nBass, Dubstep und Future Garage hinaus – der kleinste gemeinsame Nenner seiner Musik ist jedoch immer das Offfbeat-Fundament des guten, alten Reggae. Begonnen hat er seine Karriere in New York bei den legendären „Konkrete Jungle“-Parties und hat seitdem Clubs und Festivals auf allen Kontinenten bespielt. Wir sind sehr stolz, dass er heute zum ersten Mal überhaupt in Dresden zu erleben sein wird.
Neben den „üblichen Verdächtigen“ von Spur1-Music, also György de Val, DD_Dubster, Cosai und Pippo werden die Jungs vom Reich & Schön-Festival im zweiten Floor spielen und draußen mit „The Tuffest“ ein Reggae-Sound, der uns schon mehrfach zur SmoothGroove begeistert hat. N!NZE&Okaxy Syndicat stehen für herzerwärmende und verträumte Melodien, gepaart mit einer zauberhaften, handgemachten Mischung aus treibendem Techno und zum Tanzen einladendem Minimal. Aber die beiden Herzbuben wollen mehr, als nur die Menschen zum Tanzen bewegen… Es ist ein „JA“ zum schönen Leben. N!NZE & Okaxy Syndicat bedeutet Grenzen überschreiten, neue Universen entdecken und die absolute Ekstase.
“Aesthetics – fatigue – With tired eyes the world becomes different.” Den Ausklang liefert Jonn Dark, ein Name, der mittlerweile schon den einen oder anderen aufhorchen lässt und der wieder einmal mit seinem gewohnt empathischen Sound zum Seele baumeln einlädt.
Und weil zu Spur1-Music auch immer ein gewisser Bildungsanspruch gehört, haben wir diverse Workshops im Angebot. So werden zum Beispiel die Themen Mapping, DJ vs. VJ, Live Act vs. DJ behandelt. Die Workshops starten bereits am Nachmittag (16:00 Uhr)und sind kostenlos.
Was ist Mapping und wie geht das?
DJ und VJ oder VDJ?
DJs ohne Platten sind keine Djs Teil 01?
DJs ohne Platten sind keine Djs Teil 02?
Live Act oder DJ? Wir sind sehr froh, mit dem Freiraum Elbtal e.V. einen Kooperationspartner gefunden zu haben, mit dem wir seit langem erfolgreich zusammengearbeitet haben und der uns auch jetzt die Gelegenheit gibt, unsere Geburtstagsfestivität dort begehen zu können. Zum anderen sind wir mehr als bestürzt darüber, wie von Seiten der „Kulturstadt“ Dresden (sic!) mit solchen alternativen Lebens-und Wohnprojekten umgegangen wird.
Der Kommune wurde zum Juni 2013 der Mietvertrag gekündigt, ohne dass es ein Auskunft darüber gab, was anschließend mit dem Gelände geschehen soll. Zu vermuten ist eine Bebauung im Zuge der kontroversen „Hafencity“, bei der es um eine intensive Bebauung der Flächen um den Pieschener Hafen und angrenzender Gemarkungen geht, die (den Planungen nach zu urteilen) mit teuren Eigentumswohnungen bebaut werden sollen. Weitere Details zur aktuellen Situation des Vereins findet man auf deren Webseite. Mit unserer Veranstaltung möchten wir auch auf die unzumutbare Situation aufmerksam machen, in der sich der Verein und die dort lebenden und arbeitenden Menschen befinden.
Spur 1-Music (13.05.2013)
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