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Macher aus Dresden

Spur 1-Music

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Macher aus Dresden

Spur 1-Music

Auf einen Blick
Was
:
10 Jahre Spur1 Music
Wer
:
Symbiz Sound feat. Zhi MC_LIVE, Tuffist, Kong_LIVE, N!NZE & Okaxy Syndicat
Wann
:
Samstag, 18.5.2013 | 22 Uhr
Wo
:
Freiraum Elbtal/ Dresden
Freikarten:
:
2x2

Mit Spur 1-Music verbindet uns eine lange und intensive Freundschaft, die die Dresdner Subkultur prägte. Die Mannschaft um Thomas Bröse hat in den letzten 10 Jahren unverkennbar in Dresden Zeichen gesetzt und bei banq.de besonderen Respekt verdient, das sie all die Jahre nie von ihrem Anspruch, die Sache in erster Linie nicht für sich, sondern für die Stadt, in der sie leben, zu machen, abgekommen sind.

Spur1 Music Dresden | banq.de-Spezial

Was? Echt? 10 Jahre schon?
Ja – genau! Seit einer ganzen Dekade schon machen die Jungs Dresden und den Rest der Welt unsicher. Angefangen hat alles mit einer Radioshow von György de Val und Vegan Cannibal, die damals noch wöchentlich auf NEON425 ausgestrahlt wurde. Seitdem hat sich eine ganze Menge getan: die Radioshow gibt es „nur“ noch einmal im Monat und jetzt auf COLORADIO (dafür aber als audio-visuelles Projekt) und mit Cosai, DD_Dubster und Pippo kamen neue Jungs dazu – Vegan Cannibal verließ die Crew und widmet sich mittlerweile unter dem Pseudonym „Mirsch and his machines“ seiner Faszination für UK Funky.

Nach der Entdeckung von Konrad Kuechenmeister wurde das Label „Spur1-Music“ gegründet und die Welt seitdem mit erstklassigen Alben versorgt. Nach anfänglich einigen wenigen Veranstaltungen (damals mit den „Just Breaks“ noch ausschließlich im Genre der NuSkoolbreaks) wurden es mit der Zeit immer mehr: zu Anfang stand die Beteiligung bei der „Dresden Unighted“, zu der sich alle Dresdner Partymacher in einer Location zusammengetan haben.

Anschließend kam irgendwann auch der (mitterweile zurecht) vielgerühmte „tuNesday“ im Bärenzwinger dazu, bevor dann 2006 der Puschkin Club eröffnete und mit György de Val und DD_Dubster zwei der Spur1-Jungs das Booking für diesen (damals wahnsinnig geilen) Laden übernahmen. Für diese Ära wegweisend waren Shows mit Modeselektor, Al-Haca, Jahcoozi, Zion Train, Apparat und vielen, vielen mehr.

Seit 2009 und dem Besitzerwechsel sind die Jungs nicht mehr dort aktiv, doch ihre Veranstaltungen haben in der GrooveStation, dem SektorEvolution und dem Sabotage längst eine neue Heimat gefunden. Mit ihrem diversen Veranstaltungskonzepten wie der „Just Breaks“, der „SmoothGroove“, der „Subsonic Night“, der „db-session“ und vielen anderen mehr stehen sie stellvertretend für die mannigfaltigen musikalischen Einflüsse, die Dresdens Szene so einzigartig macht. Pünktlich zum 10-jährigen Bestehen wird auch die Webseite mit einem einzigartigen neuen Design veröffentlicht.

Doch jetzt einige Worte zu den Künstlern, die spielen werden:

“Symbiz Sound is Future Dancehall” at it`s best!
Beeinflusst durch Reggae & HipHop und durchzogen von Dubstep, entwickelte das deutsch-koreanische Produzenten- Duo (Buddysim & ChrisImbiss) und innovativer GlobalBass Live-Act seinen Sound zu einem vielfältigen, neuen und vor allem tanzbaren Stil: Future Dancehall eben!

Ausschließlich auf eigenen Produktionen basierend, gesteuert von einem selbstgebauten Controller aus und ergänzt durch Live Entertainment am Mic, übertragen die Shows von Symbiz die Energie der Soundsystem Kultur in einen globalisierten, elektronischen Clubkontext. Und das kommt an! Neben unzähligen Shows in Europa (Fusion, Juicy Beats, Uprising Festival, Manchester, Barcelona), gab es bereits erfolgreiche Gastspiele u.a. in Südamerika, Indien, dem Nahen Osten und Russland.

Gerade ist mit „The Downfall“ eines ihrer Videos für eine Preis bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen nominiert, während das letzte Granaten-Video zu „who cares“ immer noch in heavy rotation läuft und mittlerweile auf straffe 167.000 Klicks bei YouTube verweisen kann. Momentan wird das demnächst erscheinende Debüt-Album noch gemastert und man darf (wie immer bei den Jungs) auf eine derbe Überraschung gespannt sein. Bis zum Release hier schon die erste Single „Soldierlettes feat. Etzia“.

Symbiz kollaborieren auf ihrer immer währenden Suche nach frischen Inspirationen mit einer Vielzahl an internationalen Künstlern, wie Zhi MC – dessen stimmgewaltige Performance die aktuellen Live-Shows unterstützt.

Im Frühjahr 2013 erscheint das Debütalbum auf Rootdown Music – DEM deutschen Reggae/ Dancehall-Label und die neuen Songs werden natürlich auf den Club- und Festivalshows live präsentiert. Abrissgarantie!!

Mit Tuffist aus Brooklyn ist einer der Gründer von Chopstick Dubplate und „sound warrior“ der ersten Stunde dabei. Seine Produktionen haben Dubwise Drum`nBass und RaggaJungle maßgeblich beeinflusst: stellvertretend sollen hier „nur“ Tunes wie „Born Inna Babylon“, „Jah Army“ und DAS Anthem der RaggaJungle-Szene „One Sound“ genannt werden. Seine DJ-Performances auf Festivals wie dem Outlook, Shambala oder der BoomTownFair sind immer noch in aller Munde. Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung als DJ und Produzent reicht sein musikalischer Horizont weit über HipHop, Jungle, Dubwise Drum`nBass, Dubstep und Future Garage hinaus – der kleinste gemeinsame Nenner seiner Musik ist jedoch immer das Offfbeat-Fundament des guten, alten Reggae. Begonnen hat er seine Karriere in New York bei den legendären „Konkrete Jungle“-Parties und hat seitdem Clubs und Festivals auf allen Kontinenten bespielt. Wir sind sehr stolz, dass er heute zum ersten Mal überhaupt in Dresden zu erleben sein wird.

Neben den „üblichen Verdächtigen“ von Spur1-Music, also György de Val, DD_Dubster, Cosai und Pippo werden die Jungs vom Reich & Schön-Festival im zweiten Floor spielen und draußen mit „The Tuffest“ ein Reggae-Sound, der uns schon mehrfach zur SmoothGroove begeistert hat.

N!NZE&Okaxy Syndicat stehen für herzerwärmende und verträumte Melodien, gepaart mit einer zauberhaften, handgemachten Mischung aus treibendem Techno und zum Tanzen einladendem Minimal. Aber die beiden Herzbuben wollen mehr, als nur die Menschen zum Tanzen bewegen… Es ist ein „JA“ zum schönen Leben. N!NZE & Okaxy Syndicat bedeutet Grenzen überschreiten, neue Universen entdecken und die absolute Ekstase.

“Aesthetics – fatigue – With tired eyes the world becomes different.”
Im Anschluss werden zwei Dresdner hinter den Mixern stehen – da die Beiden schon vor kurzem den Jugendtanz mit ihren Melodien zum Brodeln brachten, darf man wieder sehr gespannt sein.. Manchmal verspielt, manchmal treibend, aber immer tanzbar zaubert kïba einem ein Lächeln ins Gesicht und lässt Alltagssorgen vergessen. Weiter geht es mit L|Allure: eine Gestrandete, ein Gossenkind, ein eitler und hilfloser Narr und vor allem: eine verpeilte Träumerin, die uns mit einem tiefen Griff in die Basskiste zum verspielt-entrückten weitertanzen animiert.

Den Ausklang liefert Jonn Dark, ein Name, der mittlerweile schon den einen oder anderen aufhorchen lässt und der wieder einmal mit seinem gewohnt empathischen Sound zum Seele baumeln einlädt.

Und weil zu Spur1-Music auch immer ein gewisser Bildungsanspruch gehört, haben wir diverse Workshops im Angebot. So werden zum Beispiel die Themen Mapping, DJ vs. VJ, Live Act vs. DJ behandelt. Die Workshops starten bereits am Nachmittag (16:00 Uhr)und sind kostenlos.

Was ist Mapping und wie geht das?
In den letzten Jahren taucht das Wort „mapping“ immer öfter bei spektakulären Bühnenshows auf. Künstler wie Amon Tobin schwören darauf und selbst in Dresden wurde das Georgentor und der Zwinger mit Hilfe der richtigen Software neu in Szene gesetzt. Dieser Workshop zeigt, wie es geht.
Workshopleiter: Pippo

DJ und VJ oder VDJ?
Für DJs ist es heutzutage immer schwerer, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Warum dann nicht mit einer eigenen Animation überzeugen, die sogar von der Platte oder CD aus steuerbar ist und auf all das reagiert, was der DJ hinterm Pult macht? Was man dazu braucht, lernt man in diesem Workshop.
Workshopleiter: György de Val

DJs ohne Platten sind keine Djs Teil 01?
Dazu als erstes-> definitiv nein! Dieser Workshop zeigt, was es alles für Möglichkeiten gibt, heutzutage als DJ mit Controllern zu mixen. Wovon die DJs vor 20 Jahren nur zu träumen wagten, ist inzwischen Realität. Tracks zerstückeln und Live neu Zusammen setzen? Alles ist möglich und dieser Workshop verrät wie!
Workshopleiter: Eazy B.

DJs ohne Platten sind keine Djs Teil 02?
Vor 18 Jahren mixte Carl Cox bei der Sendung Housefrau schon mit 3 Plattenspielern. Was damals eher als Seltenheit galt, da nur wenige DJs das präzise Gehör hatten, um damit umzugehen, ist zwar inzwischen immer noch nicht Alltag, aber viel leichter zu bewerkstelligen. Floh Baerlin ist in Dresden einer der wenigen, die dies sogar mit 4 virtuellen Decks fabrizieren und er zeigt sein Können bei diesem Workshop.
Workshopleiter: Floh Baerlin

Live Act oder DJ?
MashUp ist immer noch in jedem Ohr. Gerade weil das genre dadurch besticht, dass aus allen existierenden Genres etwas dabei ist. Aber wie kann man live einzelne Tracks so zusammen mischen, dass ein neuer Song entsteht. Welche Vorbereitungen müssen getroffen werden und was geschieht live? In diesen Workshop wird mit Hilfe des Programms Ableton Live gezeigt, wie es geht.
Workshopleiter: Barrio Katz

Wir sind sehr froh, mit dem Freiraum Elbtal e.V. einen Kooperationspartner gefunden zu haben, mit dem wir seit langem erfolgreich zusammengearbeitet haben und der uns auch jetzt die Gelegenheit gibt, unsere Geburtstagsfestivität dort begehen zu können. Zum anderen sind wir mehr als bestürzt darüber, wie von Seiten der „Kulturstadt“ Dresden (sic!) mit solchen alternativen Lebens-und Wohnprojekten umgegangen wird.

Der Kommune wurde zum Juni 2013 der Mietvertrag gekündigt, ohne dass es ein Auskunft darüber gab, was anschließend mit dem Gelände geschehen soll. Zu vermuten ist eine Bebauung im Zuge der kontroversen „Hafencity“, bei der es um eine intensive Bebauung der Flächen um den Pieschener Hafen und angrenzender Gemarkungen geht, die (den Planungen nach zu urteilen) mit teuren Eigentumswohnungen bebaut werden sollen. Weitere Details zur aktuellen Situation des Vereins findet man auf deren Webseite. Mit unserer Veranstaltung möchten wir auch auf die unzumutbare Situation aufmerksam machen, in der sich der Verein und die dort lebenden und arbeitenden Menschen befinden.

Spur 1-Music (13.05.2013)
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