[banq.de - Kopfbild] 03.09.2010: "shell beach" von Alexinho
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FR

27.11.2009

BILDER
Festspielhaus Hellerau

conrad

(01.12.2009)

Shakira!

Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen! Hinzufügen möchte ich noch, dass die AV-Performance von Jacob unter dem Absturz seines Ableton während des Sets litt, was die Anbindung der Visuals an die Musik leider blockierte. Der neue Track mit der Berghain-Fahne und der Marimba-Figur wird trotzdem ein Hit denke ich.

Unerwähnt soll auch die abgefahrene Videoinstallation "Don't dance" mit einem stoned freeysteylendem Elbee Bad nicht bleiben. Shakira!

zazi

(30.11.2009)

Die heilige Halle

Die zum Schauen, Hören und Fühlen lockende Veranstaltung erfüllte wieder mal vollständig ihre Erwartungen. Nicht nur der einarmige Bandit "Mindbox", mit welchem der Bewegungsablauf eines menschlichen Charakters gesteuert werden konnte, auch die puls- und blutsauerstoffmessende Spielmaschine "Zen Station", mit ihrem brachialen Vernichter, begeisterte sehr (manch einer erinnert sich vielleicht noch an die gedankströmemessende Spielmaschine im Hygienemuseum). Sie bildeten somit einen schönen Rahmen zu den diesmal großzügig geöffneten Hauptraum des Festspielhauses. Dieser wirkte schon beim ersten Betreten durch seine eigene monumentale Ausstrahlung und der darin angebrachten Licht-, Audio- und Klanginstallation einfach überwältigend (der Dopplereffektauftritt hätte dieses Ambiente durchaus auch verdient).

Einen in der letzten Zeit wohl eher selten gehörten Techno in einer wahrgenommen sehr guten Klangqualität wusste einfach ein Lächeln in das Gesicht der anwesenden Menschen zu bringen. elBee BAD ist einfach ein wahrhafter Entertainer und wusste sowohl durch seine Dj-Skills als auch durch seine Showeinlagen mit dem Mikrofon zu überzeugen. Es passte irgendwie alles zusammen. Abgerundet wurde der Abend dann noch vom ortsansässigen Tausendsassa Jacob Korn, der erneut mit einer sehr tanzbaren Live-PA sein Können bewieß. Allerdings habe ich die letztjährige Performance mit dem interaktiv aus- und angestrahlten Tanzteppich als ein intensiveres Zusammenspiel mit dem Publikum empfunden. Dieses mal waren zwar die Motive etwas ikonenhafter und auch lustiger, doch eine richtige Verschmelzung der Musik, Visuals und den Tänzern fand meiner Meinung nach nicht statt (im Gegensatz zum letzten Jahr). Mein ganz Respekt geht noch einmal an die Veranstalter dafür, dass sie die Tore zur heiligen Halle geöffnet haben und somit auch dieses Abend in einer geeigneten Räumlichkeit wirken ließen. Dresden hat schon tolle Veranstaltungen und Festlichkeiten.

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